Einmal falsch gelernt = immer falsch?

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  • Kennst Du das?


    Da lernt man ein x-beliebiges Element. Aber man lernt die Technik nicht richtig und hat deswegen immer eine schlechte Ausführung. Im schlechtesten Fall klappen deswegen später irgendwelche Verbindungen nicht.


    Man sollte also den „Fehler“ ausbauen. Leichter gesagt als getan.


    Bei mir war es der Flick-Flack. Falscher Absprung = Zirkus-Flick-Flack. Und damit natürlich kein Schwung für die folgenden Akros.


    Ich glaube ich habe beinahe ein Jahr gebraucht, um das zu korrigieren und selbst dann rutschten noch ein paar ungewollte Gurken dazwischen. Es turnte also immer die Unsicherheit mit.


    Hast Du auch so eine Erfahrung gemacht? Konntest Du es beheben?

  • Dafür gibt es zum Glück Trainer und Teamkollegen. Die können eine falsche Ausführung meist besser beurteilen als man selbst.


    Ich selbst habe den Spaß wie in Verdreht beim Rondat - Flick Flack beschrieben nur dieses eine Mal erlebt. Ansonsten habe ich mir Elemente zum Glück noch nie völlig falsch angeeignet.


    Richtig gefährlich kann sowas aber werden, wenn man nach einer Verletzung wieder anfängt und das verletzte Körperteil schont - ob bewusst oder unbewusst.

    Dadurch kann es zu Dysbalancen im Körper führen. Außerdem sind Folgeverletzungen quasi vorprogrammiert, da man die Belastung auf die andere Körperseite überträgt.

    Ist der rechte Fuß verletzt, wird der linke Fuß also mehr belastet als vorher. Das kann sich wiederum weiter Richtung Knie, Hüfte und Rücken fortsetzen.

    Deshalb ist es besonders wichtig, nach Verletzungen Trainer oder Turner zu haben, die einen auf solche Veränderungen hinweisen.

  • Klar. Auf höheren Leistungsniveaus werden auch Videoanalysen gemacht. Das sind schon gute Analyse-Grundlagen, die man dadurch bekommt.


    Hatten wir nicht. Und ich behaupte mal, dass das auch derzeit im Breitensport (trotz Handy-Kameras) eher die Ausnahme ist.


    Oder irre ich da?

  • Oder irre ich da?

    Wir haben damit regelmäßig gearbeitet. Startsprünge wurden aufgenommen, gemeinsam angesehen (natürlich ohne Flosse, die armen Füße) und nach Möglichkeit verbessert. Da konnte auf Vorgänge verwiesen werden, die man sonst wohl kaum verstanden hätte. Weiter raus springen, Füße mehr zum Einsatz bringen, der Knick in der Luft, den nur ich hatte und den auch keiner erklären oder nachahmen konnte, egal wie man es versuchte... Es kam irgendwann alles raus und führte zu einigen zehnteln Vorsprung vor den Gegnern.

    Genau das Gleiche in der Technik.
    Um also kurz zu antworten, ich zumindest habe den Einsatz von solchen Geräten öfter erlebt und habe einen Nutzen daraus ziehen können. In einer anderen Sportart, die ich betreibe, kann ich mir diesen Einsatz jedoch kaum effektiv vorstellen - zu groß der Aufwand, zu groß die Entfernung der Kamera zum Motiv. Eine simple Fehlstellung der Füße kann damit z. B. nicht behoben werden.

  • In einer anderen Sportart, die ich betreibe, kann ich mir diesen Einsatz jedoch kaum effektiv vorstellen - zu groß der Aufwand, zu groß die Entfernung der Kamera zum Motiv. Eine simple Fehlstellung der Füße kann damit z. B. nicht behoben werden.

    Du redest ja vom Windsurfen, wie ich dem anderen Thread entnehme. Mit Drohne müssten da auch Aufnahmen möglich sein.

  • Drohnen sind teuer, schwer, bei Wind vielleicht nicht immer einfach zu steuern und kommen vielleicht auch nicht ganz so lange so nah ran, wie man das gern hätte.

    Prinzipiell gute Idee, für einen Breitensportler aber eventuell nicht immer ganz so bequem anzuwenden. Ach, und dann kommt noch dazu, dass ich mich hauptsächlich in einem Bereich aufhalte, den im Normalfall viele Luftfahrzeuge in niedriger Höhe kreuzen, und ich möchte vielleicht nicht zu jeder Trainingseinheit mit der DFS telefonieren, ob ich in deren Kontrollzone fliegen darf.

  • Prinzipiell gute Idee, für einen Breitensportler aber eventuell nicht immer ganz so bequem anzuwenden.

    Ist das nicht auch mit sehr viel Aufwand verbunden, mal unabhängig von den Flugzeugen? Auspacken, aufbauen, lenken, surfen, Angst haben, dass die Drohne nicht abstürzt etc. Stell ich mir anstrengend vor.

  • Sicher... auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Surfer gleichzeitig eine Drohne fliegen würde. Das sollte schon jemand auf dem Land machen.
    Auch unpraktisch.

  • Mhm. Wenn man zu zweit oder mit mehreren Leuten surfen geht, dann will man aber wahrscheinlich nicht ständig an Land gehen, eine Drohne starten und dann mit dem Partner tauschen.

    Lieber mit dem Partner rausfahren und sich gegenseitig korrigieren und Tipps geben. Würde ich zumindest besser finden.

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