Posts by BouncyBee

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    MMn ein sehr interessanter und gut geschriebener Artikel über ein Thema, was in den letzten Jahren immer weiter in die Öffentlichkeit gezogen wurde - zurecht natürlich!


    Besonders schwerwiegend ist denke ich vor allem die Tatsache, dass die Turner die Misshandlungen gar nicht als solche einschätzen, sondern aus mangelnder Erfahrung als selbstverständlich hinnehmen. Da fängt das ganze Problem an. Angenommen, den meisten Athleten wurde erst nach mehreren internationalen Stellungnahmen zu diesem Thema bewusst, was mit ihnen passiert (ist). Dann ist es nur leider schon zu spät. Man sollte daher schauen, wie man den Nachwuchsturnern ein besseres Umfeld schafft.


    Zum Beispiel gibt es anscheinend bisher keine unabhängige Instanz in den Reihen des Deutschen Turnerbundes, die als Ansprechpartner bei Misshandlungen und Gewalt agieren könnte. Das ist aber mMn sehr wichtig, um den Turnern ein Stück Sicherheit an die Hand zu geben.


    Richtig und wichtig ist auch, einzelne Personen, die sich den entsprechenden Vorwürfen schuldig gemacht haben, aus dem Verkehr zu ziehen (siehe Gabriele Frehse: Turnen: DTB legt Untersuchungsbericht vor und fordert Entlassung von Gabriele Frehse - DER SPIEGEL). Trotzdem sollten vor allem auch langfristige präventive Maßnahmen ergriffen werden, die Misshandlungen und Gewalt gar nicht erst zulassen. Nur so kann vermieden werden, dass sich die deutsche Misshandlungskultur im Turnen fortsetzt.


    Dafür sollen jetzt ein Stufenmodell sowie weitere Maßnahmen im Kinder- und Jugendturnen der Frauen etabliert werden: Maßnahmen


    Schritt 1 ist richtigerweise die Erarbeitung eines Präventions- und Schutzkonzeptes.

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    Präventions- oder auch Schutzkonzepte zur Prävention und Intervention sind ein Zusammenspiel aus Analyse, strukturellen Veränderungen, Vereinbarungen und Absprachen sowie Haltung und Kultur einer Organisation. Ein individuelles Konzept des Sportverbands sollte zum einen gezielte Maßnahmen umfassen, zum anderen das Ziel der Schaffung eines Aufmerksamkeitssystems verfolgen. ~dsj-Stufenmodell/PotAS - dsj.de


    Was ich mich allerdings frage, ist, warum solche Vorfälle vor allem im Frauenturnen auftreten. Liegt es daran, dass deren Karriere im Schnitt etwas früher beginnt und auch früher endet als die der Männer, sodass die Athletinnen leichter „formbar“ sind? Oder sind sie tendenziell gehorsamer und akzeptieren die Gewalt dadurch eher als ihre männlichen Kameraden?

    Wir ziehen das zusammen durch! Immer die individuellen Ziele im Blick behalten und fleißig Videos von Turnwettkämpfen und Ähnlichem schauen. Das hilft ganz gut durch die Krise. Und ja, ich gebe auch jedem Recht, der sagt, dass ein gemeinsames Training sich positiv auf die Motivation der Gruppe auswirkt. Auch dir, Sandra, herzlichen Dank für dein Engagement als Trainerin in der Halle und von zuhause aus!:*

    Wow, das ist viel! Hoffentlich fangen wir alle nicht wieder bei Null an, wenn wir das erste Mal wieder in die Halle können. Mit der Kippe habe ich allerdings auch immer Schwierigkeiten. Das Gefühl für die Geräte wird einfach weg sein, wenn man nicht gerade einen eigenen Balken oder ein Reck zuhause stehen hat.8o

    Prinzipiell gebe ich dir recht. Nach einer längeren Pause so ganz ohne Training muss ich meine Gelenke auch immer erstmal wieder vorbereiten (wobei das häufig zu kurz kommt;)).


    Richtig Probleme bekomme ich aber zum Glück nicht. Je älter man wird, desto eher muss man sich damit auseinandersetzen. Im Vergleich zu früher bin ich mittlerweile auch schon etwas eingerostet... Pausen helfen bei mir trotzdem, um Verletzungen auszukurieren. Im Fall meiner Schulter habe ich ja weiterhin trainiert (nur eben eingeschränkt). Dadurch habe ich die Muskulatur, Bänder und Gelenke sukzessive und schonend auf die kommende Belastung vorbereitet.


    Deinen seelischen Knacks verstehe ich gut. So lange kein Training zu haben und jedes Mal, wenn man wieder in die Halle kommt gleich wieder rausgeschmissen zu werden - das nagt schon an einem. Hoffentlich können wir nächstes Jahr ohne Unterbrechungen trainieren.


    Bis dahin: durchhalten, Home-Training betreiben und ab und zu über Video-Chat Kontakt zu anderen aufnehmen.


    In diesem Sinne: bleibt zuhause und gesund!:)

    Hier ist mal ein bisschen was zu den Hintergründen des Turnens. Diese Youtube-Mini-Serie dreht sich vor allem um die Entwicklung des Geräteturnens. Dabei ist es nicht einfach irgendein öder Theorieschwall mit viel Fachsimpelei, sondern vor allem eine hoch emotionale Darstellung der Besonderheiten und Schwierigkeiten der vier „weiblichen Geräte“ (inklusive vieler Interviews mit bekannten Turnpersönlichkeiten wie Olga Korbut, Laurie Hernandez und Nadia Comaneci).


    Super schön, dabei informativ und vor allem total motivierend in dieser öder Corona-Zeit. Für alle, die es interessiert - hier meine ganz persönliche Empfehlung an euch:



    Schreibt gern auch, wie euch die Videos gefallen haben.;)

    Jetzt ist der zweite „Lockdown“ auch schon wieder fast vier Wochen alt. Ich habe beschlossen, wieder ins Hometraining überzugehen. Nicht so toll wie in der Halle, aber was solls.:)


    Wie verkraftet ihr das zweite Mal ohne Training? Und wann werden wir endlich wieder richtig turnen können - mit Wettkämpfen und allem?!

    In den Herbstferien wurden die Hallen in Tempelhof-Schöneberg nicht vergeben und bestimmt waren wir damit nicht der einzige Bezirk.

    Die WK für das ganze Jahr wurden jetzt auch endgültig abgesagt.

    Und zu allem Überfluss wird bereits über einen erneuten Lockdown gesprochen.||


    Ich persönlich habe keine große Hoffnung mehr. Vielleicht wäre die Entscheidung für eine zweite Hallenschließung aber auch gar nicht so verkehrt. Schließlich steigen die Zahlen hier in Berlin und in ganz Deutschland jeden Tag an.:/


    Was sind eure Gedanken zu einer erneuten Hallenschließung? Und wie würdet ihr euch dieses Mal fithalten?

    Interessanter Beitrag. Einige der Dinge, für die gevotet wurde kommen mir eher wie die "wichtigsten Dinge" und weniger wie die "besten Dinge" vor (Gravitation, Luft, Wasser, ...). Auch Schlaf gehört für mich eher zu den wichtigsten Dingen bzw. den Grundlagen des Lebens/ den Grundbedürfnissen des Menschen. Klar kann man sie deshalb auch als "beste Dinge" bezeichnen, für mich zählen da aber eher andere Sachen rein, die nicht lebensnotwendig sind. Würde ja vielleicht auch langweilig und unnötig sein, die lebensnotwendigen Dinge zu ranken, weil ja wohl jeder zumindest ungefähr weiß, was er zum Leben braucht und warum die Erde existiert? Eigentlich müssten dann doch all diese Dinge auf Platz 1 stehen, oder?

    Erstaunlich finde ich, dass Nile Wilson sich ebenfalls vom Missbrauch betroffen fühlt. In seinen YouTube-Videos scheint die Trainer-Turner-Beziehung sehr kumpelhaft und locker zu sein, aber das kann natürlich täuschen.

    Ich weiss gar nicht, ob er nach seinem Abschied just for fun weiter geturnt hat?

    So weit ich weiß hat er wirklich nur weitergemacht, weil es ihm Spaß macht.


    Wie schnell kann man so viele Monate ohne konkretes Turntraining aufholen, um wieder in der Weltspitze zu turnen?

    Ich denke, er hätte keine große Chance, jetzt noch aufzuholen. Wahrscheinlich hatte er einen Motivationsschub oder ähnliches und wollte es nochmal versuchen. Wenn ich allerdings mein Karriereende bekanntgebe, dann sollte ich mir das ja vorher gut überlegt haben.

    Anscheinend hat er aus Verletzungsgründen und aufgrund seines Alters seinen Ausstieg erklärt. Jetzt nach so einer langen Pause zurückzukehren wäre da glaube ich nur wenig sinnvoll. Man wird halt auch nicht jünger. Qualifiziert hätte er sich vielleicht noch, aber wahrscheinlich hätte er eh nichts mehr gerissen. Dafür war die Pause zu lang.

    Ich kenne das: zu viele Hobbies (turnen, zeichnen, lesen, auch mal Serien gucken, ...), aber zu wenig Zeit. Das kann schon belastend sein. Da ist es wichtig, Prioritäten zu setzen.


    Für mich ist Sport ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, weil ich mich besser fühle und es mir Spaß macht - vor allem, wenn Fortschritte zu erkennen sind. Trotzdem möchte ich in der Schule bzw. jetzt im Studium gute Leistungen erbringen. Da ich einen sehr hohen Anspruch an mich selbst habe, kann das manchmal zu Frustration und Unzufriedenheit führen. Man kann eben nicht alles haben und überall immer Bestleistungen bringen. Wichtig ist, sich nicht zu überfordern!


    Vor kurzem habe ich z.B. mit dem Keyboardspielen aufgehört - u.a. um mich mehr auf meine anderen Hobbies konzentrieren zu können.


    Und bei dem Ganzen geht es nur um Turnen als Breitensport. Im Leistungssportbereich hat man wahrscheinlich gar keine Zeit mehr für andere Hobbies. Das wäre nichts für mich.